Sommerradtour mit Halt an der Marie-Luise-Schultze-Jahn-Schule: Förderschulen brauchen Unterstützung

Im Rahmen einer bildungspolitischen Sommerradtour durch das Oberland besuchte Frau MdL Gabriele Triebel, Grüne, Mitglied im Bildungsausschuss des bay. Landtags, die Marie-Luise-Schultze-Jahn-Schule. Schulleiter Klaus Koch erklärte anschließend: „Wir konnten der Abgeordneten eine Menge Themen mitgeben, die vielleicht nicht immer richtig zur Sprache kommen. Die Förderschulen sind eher eine kleine Gruppe in der Familie der bayerischen Schulen. Insbesondere der mangelnde Nachwuchs an Lehrkräften für Sonderpädagogik bereitet der Schulleitung Kopfzerbrechen.  Um alle Stunden in Oberbayern gerecht zu verteilen, musste dieses Jahr auch die Marie-Luise-Schultze-Jahn-Schule Stunden abgeben. Wir müssen sehen, dass wir die Lehrämter für Sonderpädagogik und Mittelschulen so attraktiv als möglich gestalten. „Es ist ja ein schöner Beruf“ so Konrektor Kilian Spindler. Frau Triebel interessierte sich für die Menge der Schulbegleiterinnen, die an der Schule tätig sind und zeigte Verständnis für die große finanzielle Belastung, die in Folge auf die Kommunen zukommt. „Es wäre gerechter, dieses wichtige Instrument über den Freistaat Bayern, statt über die örtlichen Jugendämter zu finanzieren. Zur Verteilung der Funktionsstellen im Vergleich der Schularten untereinander plant die Abgeordnete Fragen an das Staatsministerium zu stellen. Im prämierten Schulhof kam es zum Abschlussfoto. Wir sind dankbar, wenn sich die Politik für die Förderschulen interessiert, so Klaus Koch und wünschte eine gute Weitereise zum nächsten bildungspolitischen Sommerziel.