

Die Teilnahme am Landtagsbesuch hatte für das Netzwerk SchuleWirtschaft Angelika Rauch organisiert, die als Koordinatorin für das Netzwerk im Schulamtsbezirk Landsberg tätig ist. Zu der Besuchergruppe zählten der stellvertretende Landrat und Kreishandwerksmeister Markus Wasserle sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Kreishandwerkerschaft. Ausbildungsleiter der regionalen Unternehmen Rational, Hirschvogel, Eichele und Hilti nahmen ebenfalls teil, wie auch Mevolt-Geschäftsführer Matthias Müller. Vertreten waren außerdem die Kolping Akademie, die IHK, mehrere Lehrkräfte sowie weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis. Das Netzwerk SchuleWirtschaft knüpft Verbindungen zwischen Schulen und Unternehmen und unterstützt Schülerinnen und Schüler praxisnah bei der beruflichen Orientierung.
Nach einer kleinen Tour durch das Maximilianeum lernten die Teilnehmenden zentrale parlamentarische Gremien kennen. Besuche im Bildungs-, Wirtschafts- und Haushaltsausschuss machten anschaulich, wie politische Entscheidungen vorbereitet und fachlich beraten werden. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Gespräch im Plenarsaal mit der Abgeordneten Gabriele Triebel, die den Stimmkreis Landsberg am Lech/Fürstenfeldbruck-West im Bayerischen Landtag vertritt. Bildungsreformen, der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Smartphones und sozialen Netzwerken sowie die Arbeitsweise des Landtags wurden hier diskutiert. Fragen gab es zur Anwesenheitspflicht in den Plenarsitzungen und zum Einbringen von Anträgen durch die Abgeordneten. Auf Rückfrage der Bildungspolitikerin Triebel zum Umgang junger Menschen mit digitalen Medien entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Landtagsgaststätte konnten die Eindrücke vertieft und weitere Fragen zur politischen Arbeit in Bayern besprochen werden.